Fähr- und Kutschfahrt mit Labskaus

Der SoVD Deutschland Ortsverband Tellingstedt organisierte für seine Mitglieder, zusammen mit Eugen Kölling ,eine Fähr-und Kutschfahrt mit anschließendem Labskausessen.

Bargenerfähre(1)

Treffpunkt war Struves Gasthof in Delve, wo es zuerst Kaffee mit einem leckeren Stück Torte gab. Begrüßt wurden wir vom Fährmann Hans Voss, der uns über den weiteren Verlauf informierte. Da nur eine begrenzte Personenzahl auf der Kutsche Platz hatte, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Dann ging es in gemäßigtem Tempo durch Delve hin zur Bargener Fähre. Diese ist seit 2001 eine touristische Attraktion, die in diesem Jahr bisher 3.200 Gäste befördern durfte. Die Fähre ist 9 m lang und 3 m breit. Nun begann die Fahrt über eine Strecke von 8 km auf unserer schönen Eider, bis nach Langenhorn. Vom Wasser konnte man den Kirchturm der Delver St. Marienkirche sehen, die 1224 erbaut wurde. Im Inneren befinden sich drei hängende Votivschiffe, von Seeleuten gestiftet, die daran erinnern, dass Delve einst ein Bauern- und Schifferdorf war. In den Schenkungsurkunden steht der Spruch „dem lieben Gott zur Ehr und der Kirche zur Zierde“. In Langenhorn legte die Fähre am Hof Carstens, in 5. Generation bewirtschaftet, an. Dort erwartete uns schon die Kutsche und los ging die Fahrt durch den Delver Koog. Helmut Sender, gebürtig aus Masuren, begleitete uns und erzählte uns viel Interessantes in seiner humorvollen Art. Der Delver Koog ist 7.100 ha groß. Delve hat 700 Einwohner, 2 Chöre, 40 Reetdachhäuser, sowie einen Dorfladen, den wir uns natürlich ansehen mußten. Die Betreiberin, Berit Thomsen, begrüßte uns herzlich und reichte kleine Kostproben aus ihrem Laden herum. Es wurden schnell ein paar Leckereien im Laden gekauft und zurück ging es nach Struves Gasthof. Hier erwartete uns Eugen Kölling, ehemaliger Wirt von dem Gasthof „Zur Traube“ in Tellingstedt. Eigens von Eugen für uns zubereitet gab es Labskaus vom Feinsten, mit gebratenem Ei, Matjes und Rollmops, rote Beete und Gurken als Beilagen. Er hatte nicht übertrieben, es schmeckte allen vorzüglich, was mit großem Applaus belohnt wurde. Mit so einem schönen Abschluß ging dieser Halb-Tagesausflug zu Ende.

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